soloreisender.de: die Seiten eines Solo- Reisenden  -  Tipps, Tricks und Berichte

 

verfasst 2011 - geändert am 02.12.2011

 

Die Domain „Soloreisender“ bildet den Hauptteil meiner Homepage. Sie ist deshalb auch mit dem führenden Titel „soloreisender.de“ benannt worden. In ihr ist alles Wissenswertes über das „Outdoor-Reisen“ enthalten: von der Basis zu den Seekajak-Touren über die Moped-Fahrten bis hin zu den Camper-Reisen mit meinem Mini-Wohnmobil, eigentlich müsste es Mikro-... heißen.

Abschnittsverzeichnis meiner Soloreisen und was dazugehört (SR)

 

Wer Interesse verspürt, kann ruhig einmal hier in das Hauptverzeichnis „hineinklicken“ und sich über die Tipps und Tricks, aber auch über meine Texte, Berichte und Photogalerien informieren. Vielleicht findet jemand etwas Interessantes, das er selbst verwenden, nachbauen oder durchführen möchte. Allerdings muss ich auf den Haftungsausschluss im Abschnitt Wissenswertes explizit hinweisen. Zum Lesen, bitte hier klicken. 

   

SR-Basis - Kapitelübersicht 

SR-Kajak - Kapitelübersicht

SR-Moped - Kapitelübersicht

SR-Camper - Kapitelübersicht

Warum eine Domain "Solo-Reisender" entstanden ist 


verfasst 2011 - geändert am 02.12.2011

 

Man kommt sehr weit herum auf Reisen! Selbst, wenn man nicht aus dem guten alten Europa heraus will, bleiben die Touren spannend und können sich über Tausende von Kilometern hinziehen.
 

Dieses Europa bietet für jeden etwas: für den Outdoor-Freak die Einsamkeit, für den deutschen Pauschaltouristen den Teutonenstrand, für den Kunstliebhaber die größte Zusammenballung von Museen, Denkmälern und kulturhistorischer Architektur auf der gesamten Welt und nicht zuletzt für den Spaßmenschen unzählige Veranstaltungen, vom Popkonzert bis hin zum Ballermann. Für jeden ist etwas dabei! Man muss nicht einmal in die Ferne schweifen und kann sich aus dem vielfältigen Angebot seine Favoriten heraussuchen.

 

 

Abendstimmung in der Bucht von Mezapos auf dem mittleren Finger (Halbinsel Mani) des Peloponnesos 

 

Für meinen Forscherdrang reicht mir zunächst „mein“ Kontinent völlig aus, birgt er doch noch so viel Unentdecktes, Interessantes und Geheimnisvolles. Bei meinen Reisen bediene ich mich aber nur der Transportmittel, die auch meinem Budget entsprechen. Das ist nicht sehr hoch!

 

Jedoch lehne ich die Reisearten ab, die in den Anfängen des Individualtourismus von jenseits des Atlantiks propagiert worden sind: „Mit wenig oder sogar ohne Geld um die Welt!“ Für mich ist diese Spezies von „Rucksackreisenden“ suspekt, die die Gastfreundschaft der überwiegend ärmeren Bevölkerung in der „Dritten Welt“ schamlos ausnützen und das auch noch als probate Reisemöglichkeit anpreisen. Nein, mit Schmarotzertum und Ausbeutung will ich nichts zu tun haben!

 

 

Stockfisch auf den Lofoten - traditionelle Konservierungsmethode im sonst so modernen Norwegen


Anstatt Motorradreisen „nur“ durch West-Europa zu unternehmen, wären entsprechend der bereits zurückgelegten Distanz von knapp 95.000 km auch mehrere Weltumrundungen möglich gewesen. Bei einigen „Moped-Trips“ von München in die Südwestecke und dann quer durch den Kontinent zur Nordostecke West-Europas und wieder zurück nach Bayern, immer auf anderen Routen, lernt man besser Land und Leute kennen, als ein Pauschaltourist an einem überfüllten Badestrand nur unter Leuten seinesgleichen.

Oder eine Kajakfahrt 2004 zur Olympiade nach Athen, die Donau hinunter, Schwarzes Meer, Istanbul, der Nordküste der Ägäis entlang bis nach Athen und dann weiter bis nach Korfu, besitzt schon seinen besonderen Reiz. Wenn man dann noch die Ägäis, das Ionische Meer und die Adria mit dem Kajak erkundet hat, fühlt man sich auf den Spuren von Odysseus und den Argonauten. Auf über 11.000 km allein auf dem Meer hat sich ein Erfahrungsschatz angesammelt, den man gerne mit anderen teilen möchte.

Nicht zuletzt mit dem Camper, einem Mikro-Wohnmobil, mehr einem Einmannzelt auf vier Rädern gleich, Europa, insbesondere Skandinavien auf rund 82.000 km erkunden, so dass man sagen kann, man habe nahezu alle staubfreien Straßen nördlich des Polarkreises befahren, erweckt in mir so manche Erinnerung. Die Mythen der Samen lernt man ebenso kennen, wie die Lebensweise der Rentierzüchter und Fischer - die Tradition ebenso wie die Moderne. Wenn ich die früheren, gemeinsam mit meiner Frau durchgeführten Reisen mit den Personenautos und Zelt und mit unserem Campingbus mitrechne, komme ich auf nochmals zusätzlich etwa 76.000 Reisekilometer - insgesamt also ungefähr auf 158.000 km. 

 

 

Sonnenaufgang über dem Tal des Guadiana bei Alcoutim, Grenzfluss zwischen Portugal und Spanien


Von den Begegnungen mit den Einheimischen dieser Länder kann der alternativ Reisende sehr viele Geschichten erzählen. Sind es doch alle Europäer und doch so verschieden. Und trotzdem scheint ein Zusammenhalt, eine Verschmelzung dieses Europas zu einer Einheit zu erfolgen, langsam, aber stetig. Durch solche Individualreisen wird dies bestimmt mehr gefördert, als durch Ballermann und Teutonengrill.

Davon will ich berichten. 

Was ich mit der Domain „Soloreisender“ erreichen möchte

 

verfasst 2011 - geändert am 03.12.2011

 

Es gilt die Einheit Europas zu fördern. Diesen Viel-Völker-Kontinent, mit seinen so unterschiedlichen Lebensweisen. Dies kann nicht durch Gesetzesbeschlüsse allein durchgeführt werden. Der Wille der Bevölkerung ist der maßgebende Anteil am Gelingen dieser Vereinigung. Bereits Alexander der Große hatte versucht, seine riesigen Eroberungen bis hin zum Indus zu einer Einheit zu verschmelzen, scheiterte jedoch an der Eigenständigkeit der einzelnen Volksgruppen.

 

Durch die Kommunikation heute, insbesondere durch das Internet, laufen Informationen kreuz und quer um die Welt, so dass es möglich wird, sich gegenseitig auszutauschen und kennenzulernen. Dieses Internet hat in der kurzen Zeit seines Bestehens mehr Zusammenhalt in der Welt und auch in Europa gebracht, als alle bis jetzt erfolgten politischen Diskussionen, Konferenzen und Beschlüsse zusammen.

 

 

Shipka, Bulgarien: Russische Kirche, wiedererstandene Pracht aus noch vor-kommunistischer Zeit 


Mit meiner Homepage will ich dazu wenigstens einen kleinen Beitrag zur Völkerverständigung leisten, dass dieser Zusammenschluss, zumindest in Europa, fortschreitet und sich verfestigt. Das ist der eine Gesichtspunkt. 


Ein zweiter ist: Ich möchte meine Erfahrungen weitergeben. Erfahrungen, die ich auf meinen individuellen Reisen und im Laufe der Jahre gewonnen habe. Mit dem Motorrad, dem Camper und insbesondere mit dem Kajak. Es gilt hier nicht von spektakulären Aktionen zu berichten, nicht von herausragenden sportlichen Leistungen, sondern von Touren, die eigentlich jeder von uns durchführen kann, sei es im Urlaub, am Wochenende oder auch einmal auf einer längeren Reise.

Das Leben draußen in der freien Natur, die wir so gedankenlos schädigen, zu der wir immer mehr den Bezug verlieren, möchte ich dabei fördern, um wieder eine Rückbesinnung zur Ökologie zu finden und nicht nur zur Ökonomie und zum Kommerz mit seiner Gewinnmaximierung. 

 

 

Narva in Estland: Blick nach Russland zur Festung Ivangorod, so nah und doch nur mit Visum erreichbar


Die Homepage soll langsam wachsen. Jetzt zu Beginn, in der Lernphase sozusagen, hat sie nur wenige Seiten und nur ein Grundgerüst. Aber im Laufe der Zeit kommen immer mehr eigene Informationen hinzu. Sie wird auch laufend angepasst, um ihren eigentlichen Zweck zu erfüllen, ein lebendes, immer aktuelles und immer kompletteres Buch als Kompendium zu entwickeln.

Zu guter Letzt: Warum es eine Homepage und kein Buch geworden ist

 

verfasst 2011 - geändert am 29.09.2013

 

Ein Forumsmitglied der Outdoorseiten fragte mich, warum ich nicht meine Erkenntnisse in einem Buch veröffentliche, das entsprechenden Gewinn abwerfen könnte.

 

Er erhielt von mir nachstehende Antwort:

 

... vielen Dank für die Anregung, das hier Eingestellte auch als Buch herauszugeben. Ja es stimmt - dieser Vorschlag ist mir schon von mehreren Seiten gemacht worden. Vielleicht werde ich das auch einmal realisieren. Vorläufig halte ich aber an dieser Form der Veröffentlichung bei den Outdoorseiten fest, solange mich die Moderatoren gewähren lassen.

 

Parallel habe ich meine Beiträge auch auf meiner Homepage „Soloreisender“ eingestellt, quasi als moderner „Buchersatz“ - allerdings ohne die allgemeinen Kommentare. Soweit ich bei einer Diskussion zusätzliche Informationen geliefert und ich sie für wichtig empfunden habe, sind sie auch in meiner Homepage aufgeführt. Die Gesprächspartner habe ich dabei anonymisiert und als „Forumsmitglieder der Outdoorseiten“ tituliert und die meisten Texte mit meinen eigenen Worten wiedergegeben. Dadurch hoffe ich, den Datenschutz und das Urheberrecht eingehalten zu haben.

 

Wenn Du Interesse an meiner Homepage hast, findest Du sie unter www.soloreisender.de oder bei Google unter „Soloreisender“ oder klicke zur Startseite einfach “hier“.

 

Sie ist noch nicht perfekt. Es muss noch einiges an der Gliederung gefeilt werden und auch an den Texten. Das ist aber gerade der Vorteil gegenüber einem Buch, weil man die Änderungen sofort bewerkstelligen kann und nicht auf eine Neuauflage warten muss. Da ich keinen Lektor habe, muss ich eben selbst die Texte Korrektur lesen, sachliche Unstimmigkeiten klären und berichtigen und insbesondere die Rechtschreibung verbessern.

 

Warum ich das Ganze unternehme? Nun, es macht einfach Spaß; man arbeitet sich selbst in die vielseitige Materie des Soloreisens mit dem Kajak, dem Moped, dem Camper und des Outdoorlebens ein. Ich kann dabei meine Erfahrungen weitergeben, mein Equipment verbessern, meine Kenntnisse und Fertigkeiten erweitern, in Erinnerungen schwelgen, immer mehr ein autarkes Leben führen ... und es hält die kleinen grauen Zellen fit, ein Umstand, den ich bis ins hohe Alter beibehalten möchte - sozusagen permanentes Training für Körper und Geist.

 

Weil ich in jungen Jahren beruflich und finanziell die Sicherheit der Freiheit vorgezogen habe, also zu Recht ein „Sklave“ gewesen bin, lebe ich jetzt nach meiner Frühpensionierung in absoluter Freiheit, trotzdem in finanzieller Sicherheit und verwirkliche seit 13 Jahren meine Jugendträume und das möchte ich auch noch einige Jahre weiter so beibehalten.

 

Geld verdienen muss ich nicht mehr - die Kinder sind aus dem Haus, haben beide studieren können, haben Familien gegründet und stehen fest in ihren Berufen. Meine kleine Pension reicht aus, mit meiner Frau über die Runden zu kommen, weil ich das meiste im Haus und in der Wohnung selbst konstruieren, bauen, installieren und auch reparieren kann, nach meinem Motto: „Mit Bescheidenheit und Pragmatismus, ein sorgenfreies Leben führen.“ Deshalb habe ich mich bei der Veröffentlichung meines Geschreibsels für meine Homepage und das Forum der Outdoorseiten entschieden und vorerst nicht den Weg über ein Buch gewählt.

 

Aber was nicht ist, kann ja noch werden!

 

 

 

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